PRESSEARTIKEL



Renovierung

Kirchturm wurde aufgerichtet
Kapelle St. Nikolaus in Unterzell steht Gläubigen jetzt wieder offen

Von DAGMAR WEINDL

Foto: DAGMAR WEINDL

DASING-UNTERZELL -Als "Schiefer Turm von Unterzell" erlangte die Kapelle St. Nikolaus bei Dasing (Kreis Aichach-Friedberg) eher unrühmliche Bekanntheit. Nachdem auch Teile vom Deckenputz herabgestürzt waren, war das  Gotteshaus jahrelang komplett gesperrt und musste einer Generalinstandsetzung unterzogen werden. Nun weihte Domkapitular Pfarrer Walter Schmiedel die Kapelle wieder ein.

Artikel Sonntags Zeitung



Artikel aus dem Immobilienmagazin der Mainpost 4 Wände

Klare Kanten

Moderne Architektur ist meistens minimalisitisch. Um dem entgegenzuwirken, nutzt Claus Arnold Konstruktionen, Materialien und Farbe, macht sie zu Schmuckelementen und lebendigen Details.

Von SANDRA HÄUSLEIN

Foto: BENJAMIN BRÜCKNER

Nach dem Umbau wirkt die Doppelhaushälfte im Würzburger Stadtteil Zellerau reduziert, mit klaren Linien, definierten Kanten. Dennoch ist das Gebäude nicht steril oder charakterlos.

Im Gegenteil: Sowohl die Fassade als auch der Innenraum erhielten mit gezielten Bauelementen ein individuelles Gesicht. Architekt Claus Arnold hat die Pläne für die Umbaumaßnahme entworfen. Dabei war ihm wichtig, die Stärken des Bestandsgebäudes herauszuarbeiten, Gegebenheiten zu nutzen und notwendige Konstruktionen und Materialien als gezielte Schmuckelemente, Ornamente einzusetzen. „Moderne Architektur wirkt oft zu reduziert, charakterlos, langweilig“, erklärt der Architekt.

Artikel aus dem Magazin 4 Wände


Artikel aus der Rhön und Saale Post vom 15.02.2017

Ein Stein im historischen Puzzle

Ausgrabungsergebnisse in der Sälzer Kirche bestätigen eine Siedlung

Vergangene Woche hatte Architekt Volker Eppler schon verkündet, dass wohl keine archäologische Sensation bei den Grabungen in der Kirche von Salz ans Tageslicht tritt (wir berichteten).
So sieht es auch Archäologe Frank Feuerhahn nach dem Abschluss der Untersuchungen in seinem vorläufigen Fazit. 
Von Eckhard Heise

Einen letzten Blick wirft Archäologe Frank Feuerhahn (Mitte) auf die Grabkammer im Altarraum der Sälzer Kirche, bevor die Grube wieder geschlossen wird.

Foto: Eckhard Heise

Die Teile eines Gewölbes unter dem Altarraum, die die meisten Spekulationen ausgelöst hatten, entpuppten sich als eine rund 250 Jahre alte, schlichte kleine Grabkammer und nicht als Krypta, bestätigt der Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalschutz. Die Bestattung an dieser Stelle hänge wahrscheinlich mit dem Recht der Eigentümer der Salzburg zusammen, in der Kirche begraben zu werden.

In den weiteren Gruben, die die Baufirma ausgehoben hatte, um darin Heizungsteile zu installieren, lässt sich die Kirchengeschichte nachvollziehen, fährt Feuerhahn fort. So trat bei der Grube im Altarraum noch eine Außenmauer etwa aus dem 16. Jahrhundert zutage, die die Größe des einstigen Gotteshauses andeutet.

Durch die verschiedenen Schichten, die beim Ausheben angeschnitten worden sind, kann auf die unterschiedlichen Bauphasen geschlossen werden. So trat eine Schicht wiederum etwa aus dem 16. Jahrhundert hervor, die einst der Kirchenboden gewesen sei. Darunter eine weitere Schicht aus romanischer Zeit, also um 1200. Darunter: nichts mehr – oder zumindest nichts, was auf den Standort einer Kirche hindeutet.

Dafür fanden sich Keramikreste aus der Karolinger Zeit. Damit werden nun frühere Ausgrabungsergebnisse bestätigt, dass sich an dieser Stelle schon zur Zeit Karls des Großen eine Siedlung befand. Es sei sicherlich anzunehmen, dass hier irgendwo eine Kirche gestanden hatte, aber Anhaltspunkte für deren genauen Standpunkt gebe es nicht.

Daher werde man bei den weiteren Arbeiten nun die Augen offenhalten. Es müssten im Außenbereich noch kleinere Gräben ausgehoben werden, was dann unter Aufsicht des Landesamts geschehen soll.

Innerhalb der Kirche werden die Fundstellen nicht weiter freigelegt. Vielmehr können die Gruben wieder gefüllt und bedeckt werden, wie im Bauvorhaben geplant war. Ein archäologischer Abschlussbericht ergeht in nächster Zukunft an die Sälzer Kirchenstiftung.


Artikel aus der Mainpost vom 06.02.2017

Kampf gegen Frost und Feuer

Gemeinsame Großübung der Feuerwehren Sulzfeld und Leinach. Angenommen wurde ein Brand in einem örtlichen BauunternehmenVon Thomas Hälker

    

 

Artikel aus der Mainpost vom 01.02.2017

Richtfest für das Haus der Schlaginstrumente

Vier Übungsräume, ein Vorbereitungs- und ein Ensembleraum entstehen - Noch heuer offizielle Eröffnung. Von Hanns Friedrich

Einen letzten Blick wirft Archäologe Frank Feuerhahn (Mitte) auf die Grabkammer im Altarraum der Sälzer Kirche, bevor die Grube wieder geschlossen wird.
Foto: Hanns Friedrich


Richtfest wurde am Dienstagnachmittag am Rohbau des „Haus der Schlaginstrumente“ gefeiert. Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel meinte: „Es ist beeindruckend, was man aus einem fast baufälligen Haus noch machen kann.“ Damit erinnerte er daran, dass geplant war das nicht mehr genutzte Hausmeisterhaus als Proberaum für die Schlaginstrumente umzubauen.

Damals hatte der Präsident sich spontan für einen Neubau ausgesprochen. Beim Richtfest stellte er fest: „Es war die richtige Entscheidung.“

Auf den geplanten Neubau der gesamten Berufsfachschule für Musik kam Landrat Thomas Habermann zu sprechen. Am Dienstagvormittag hatte er mit den Sachbearbeitern der Regierung von Unterfranken telefoniert und meinte, dass das grüne Licht der Regierung in Sichtweite ist. „Noch brennt es nicht, aber die Regierung hat den Finger am Schalter.“

Lisa Mehling eröffnete das Richtfest im neuen „Haus der Schlaginstrumente“ mit einem Trommelstück, bevor Schulleiter Ernst Oestreicher die Gäste begrüßte. Darunter Bezirkstagspräsident Dotzel, Bezirksrätin Karin Renner, Landrat Thomas Habermann, dessen Stellvertreter Josef Demar und Peter Suckfüll, Kreisbaumeister Herbert Bötsch und seinen Stellvertreter Winfried Götz, stellvertretenden Bürgermeister Philipp Sebald, Stadt- und Kreisrat Karl-Heinz Schönefeld sowie Handwerker, Lehrer und Schüler

Das Richtfest bezeichnete Oestreicher Grund genug „die Trommel zu schlagen“ und sich zu freuen. Das unterstrich auch der Bezirkstagspräsident, der meinte, dass der Neubau für die Schüler bald perfekte Übungsräume biete. Dotzel ging auf den geplanten Neubau der Berufsfachschule für Musik ein und sagte, dass von Seiten des Bezirks die Weichen gestellt sind. Auch die Regierung von Unterfranken werde wohl positiv entscheiden.

„Noch brennt das grüne Licht nicht, aber die Regierung hat den Finger am Schalter“

Landrat Thomas Habermann im Hinblick auf den Neubau der BFSM

Wer ist eigentlich derzeit Vorsitzender im Berufsfachschulausschuss, fragte Dotzel in die Runde und bekam von seiner Verwaltung die Auskunft: „Das sind für die kommenden zwei Jahre, Sie, Herr Präsident.“ Habermann führte dazu an, dass diese Ungewissheit zeige, „wir sprechen mit einer Zunge und dies zeugt auch von gegenseitigem Vertrauen“.

Als Brückenbauer bezeichnete Dotzel die Entscheidungen des Berufsfachschulausschusses, wenn es um die Zukunft der Schule geht. Schließlich würden Talente gefördert. Man denke an die Zukunft, denn die jungen Leute, die hier ausgebildet werden, sind dafür dann auch verantwortlich, dass es weitergeht. Die Berufsfachschule für Musik nannte der Bezirkstagspräsident eine „ganz besondere schulische Einrichtung“. Sein Dank galt Kreisbaumeister Herbert Bötsch. Alles sei im Rahmen und so könne man sicher sein, dass das neue Gebäude heuer noch seiner Bestimmung übergeben wird.

Der Landrat sprach die Schüler an, die hier künftig zu Hause sind, dankte aber auch den Handwerkern, die zum Richtfest gekommen waren. Lob hatte der Landkreischef für Kreisbaumeister Herbert Bötsch: „Er ist einer der Besten in Bayern und hinter ihm steht eine ausgezeichnete Mannschaft.“ Dank galt der Kulturagentur, die das Projekt von Anfang an mit vorbereitet hat. Schlagzeuger in einem eigenen Gebäude unterzubringen sei richtig, „weil sie doch sehr laut sind“. Bislang sind sie in den Räumen unter dem Sekretariat untergebracht. Deshalb sei die Entscheidung sinnvoll, für sie eigene Proberäume vorzuhalten.

Im Gespräch mit dieser Redaktion sagte Kreisbaumeister Bötsch, dass die Baukosten bei 622 000 Euro liegen. Es gibt eine 328 000 Euro FAG-Förderung. Die Kosten teilen sich Bezirk Unterfranken, der 75 Prozent Anteil an der Einrichtung hat und der Landkreis. Vorhanden sind vier Übungsräume, ein Vorbereitungsraum, ein Ensembleraum sowie Sanitär- und Technikräume. Mit der Fertigstellung rechnet der Kreisbaumeister im Juni.

 

Dann war der Richtspruch angesagt, den Ferdinand Hümpfner von der gleichnamigen Baufirma in Sulzfeld sprach. Einen Zimmerermeister gibt es ja nicht, da das Haus ein eingeschossiger Stahlbetonbau mit Flachdach ist, so der Kreisbaumeister. „Die Feierstunde hat geschlagen, es ruhet die geübte Hand, nach harten, arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtbaum ins Land“, sagte Ferdinand Hümpfner und dann zerschellte das Weinglas am Boden.



Artikel aus der Augsburger Allgemeinen vom 16.09.2016

Was hinter dem Gerüst der Dillinger Basilika passiert

Vieles von der Arbeit ist nach der Freigabe gar nicht mehr zu sehen. Und was aktuell dort passiert, sieht man auch nicht so genau Von Cordula Homann 

Die Dillinger Basilika St. Peter wird seit einem guten Jahr saniert. Vermutlich sind die Arbeiten erst Ende 2017 abgeschlossen. Das Foto entstand im Juli. Nicht nur am Turm und an den Mauern muss gearbeitet werden, auch innen stehen Restaurationen an.

Foto: Jan Koenen/Stadt Dillingen


Unter einem gewaltigen Gerüst ist die Dillinger Basilika St. Peter verborgen, seit Monaten schon. Darunter arbeiten zurzeit zehn bis zwölf Menschen, damit die kathedralartige Kirche möglichst bald saniert ist. Laut Architekt Jörg Rehm wird das Ende 2017 der Fall sein. „Da bin ich zuversichtlich“, sagt er. Der Zeitplan sei zwar sportlich, aber noch sei das Datum zu halten.

Im Moment werden zwei Maßnahmen gleichzeitig umgesetzt, erklärt Rehm. Das Dachtragwerk wird ertüchtigt. Mit der Zeit sei das Dach zu schwer für die Kirche geworden: Ursprünglich habe hinter dem Bau der Basilika in den Jahren 1618 bis 1628 ein ausgeklügeltes statisches System gesteckt, Umbauarbeiten während des Barocks hätten dem allerdings geschadet. Das Gewölbe sei wie eine halbe Tonne konzipiert und übe auf die Außenwände horizontal Kräfte aus. Weil die Mauern dafür nicht ausgelegt waren, weitete sich das gewaltige Gebäude im Querschnitt wie ein „V“ und es drohte die Gefahr, dass das Gewölbe nach unten fällt. „Da bauen wir auch Spannanker ein, um die Kräfte aufzunehmen“, erklärt der 47-Jährige. Davon wird man nach der Sanierung kaum noch etwas sehen.

Parallel dazu wird der Kirchturm bearbeitet: Risse werden unterfüllt, verputzt und der Turmquerschnitt wird mit Ringen hinterspannt. Dazu werden in die Wände Kernbohrungen eingeführt. Dann wird ein Zugstab eingesetzt und gespannt, das sichere den Turm. Denn der war einst gar kein geschlossenes Viereck, erklärt der Architekt. „Der Turm war im Mittelalter wie ein „U“ ausgeführt und gehörte zur Stadtbefestigung. Die vierte Wand, die im Norden, wurde später gemauert.“ Als dann die Kirche entstand, wurde dem ohnehin nicht so perfekten Turm im 17. Jahrhundert noch ein Achteck obendrauf gesetzt. Die Arbeiten dauern, denn teils seien Natur-, teils Kalksteine im Turm verbaut worden. „Und Kalksteine sind schwer zu bohren.“ Nur für die besonderen Bohrungen ist eine Spezialfirma aus Franken im Einsatz, alles andere würden regionale Firmen erledigen.

Seit 2013 hatte sich ein Gutachter mit den Planungen zur Sanierung der Dillinger Basilika beschäftigt. Ein Jahr später wurden teils die Glocken nicht mehr geläutet, wegen der Mängel im Turm. Vor Überraschungen sei man sich trotz der Vorplanungen nicht sicher, erzählt der Architekt. „Da fasst man ein Stück Holz am Dach an, und dann ist das verfault. Das merkt man erst jetzt.“ Mit der Notsicherung begannen im Sommer vergangenen Jahres dann die Arbeiten. Seitdem ist die Kirche geschlossen.

Bislang bewege man sich im Kostenrahmen. Nur die Finanzierung für den dritten Teil stehe noch nicht, sagt Rehm. Denn sind diese Arbeiten erledigt, geht es innen weiter. Putz, Stuck und Malereien müssen saniert werden. Vorher kann der Architekt die Kirche nicht freigeben. „Es könnte ja etwas herunterfallen.“ Im Moment nicht besonders tief: Die Kirche ist auch innen eingerüstet. Die Kirchenbänke sind mit einer Schutzhülle überzogen, auch die Sandtner-Orgel wurde eingehaust, Gemälde wurden in Sicherheit gebracht. „All diese Schutzmaßnahmen sieht man hinterher auch nicht, aber sie sind sehr aufwendig und teuer.“ Damit Stuck und Bilder wieder strahlen können, kommt zum Schluss noch ein großes Raumgerüst in die Kirche. Dann können die Restauratoren auf dem Rücken liegend an der Decke arbeiten. Manche Teile müssen laut Rehm richtiggehend an das Gewölbe angeklebt werden. „Der Umfang dieser Arbeiten wurde uns auch erst bewusst, als das Gerüst drinnen stand.“

Im besten Fall sieht also nach der Sanierung alles auf den ersten Blick so aus wie vorher? Das sei der Grundgedanke der Denkmalpflege: „Wenn man nicht viel sieht, hat man es gut gemacht. Man wird die Kirche beobachten, wie sich alles zurechtrüttelt. Aber dann steht sie mit Sicherheit mindestens 400 Jahre.“

 

über uns

Bauunternehmen
Hümpfner GmbH & Co.KG
Nelkenweg 2
97633 Sulzfeld

huempfner-bau@t-online.de
Tel.:  09761 9108 0
Fax:  09761 9108 22